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20. Mai 2016 um 15:23 Uhr

Warum Erfolg durch Social Media dem sportlichem Erfolg so ähnlich ist

Warum Erfolg durch Social Media dem sportlichem Erfolg so ähnlich ist

Wenn ihr Leistungssportler seid, dann kennt ihr es auch: kämpfen, siegen, Spaß haben. Gemeinsam im Team oder alleine auf dem Platz das Spiel zu gewinnen, die Meisterschaft, den Pokal oder den Klassenerhalt, ist ein tolles Gefühl. Wir geben unser Bestes, um erfolgreich zu sein. 10 Jahre habe ich Volleyball gespielt und sehe nun Parallelen zwischen Erfolg im Sport und bei der Anwendung von Social Media.

Vor der Saison: Zielsetzung

Vor der Saison setzt man sich Ziele, meistens realistische (nicht solche, die man auf Schalke hat). Als Mannschaft oder Einzelsportler möchte man den Klassenerhalt schaffen, sich im oberen Mittel platzieren oder die Meisterschaft gewinnen. Vor der Saison analysiert der Trainer das Team: wer hat welche Fähigkeiten und welche Kompetenzen fehlen, um das Ziel zu erreichen? Müssen wir einen Spieler anwerben oder haben wir jemanden aus der 2. Mannschaft?

Beim Social Media Management ist es genauso. Welche Ziele habe ich für mein Unternehmen und bis wann will ich sie durch den Einsatz von Social Media erreichen? Ist mein Mitarbeiterteam dafür aufgestellt oder benötige ich Hilfe von außen? Zum Beispiel könnte jemand eingestellt werden oder man holt sich einen Trainer in Sachen Strategie ins Haus – vielleicht einen Social Media Berater oder eine Agentur.

Im Laufe der Saison – stetige Optimierung

Die Saison startet, die ersten Spiele werden gewonnen, das Team hat Spaß. Man hat einfach einen Lauf. Jetzt heißt es aber konzentriert zu bleiben, zu analysieren und die Strategie nicht aus den Augen zu verlieren. Die Technik stimmt, nun geht es an die Kondition oder andersherum.

Auf der anderen Seite kann es aber auch sein, dass die ersten Spiele verloren wurden, im Team hakt es und alle sind schlecht drauf. Jetzt bloß nicht aufgeben. Vielleicht muss sich die Taktik ändern, vielleicht ist die eine Spielerin im Volleyball Team doch besser auf der diagonalen Position als auf der Hauptangreifer Position aufgehoben. Nicht die Strategie muss falsch sein, dafür aber die Taktik. Es gilt im wahrsten Sinne des Wortes am Ball zu bleiben und weiter hart zu trainieren.

Die Planung für den Eintritt ins Social Web ist erledigt, die Strategie entwickelt und Ziele sind auch gesetzt. Nun kann nichts mehr schiefgehen. Es kann tatsächlich klappen. Der Content eures Unternehmens ist gut aufbereitet und hoch professionell, ihr gebt gute Einblicke und erklärt eure Produkte über den Corporate Blog, sodass auch Leads generiert werden. Aber ruht euch auf dem Ruhm nicht aus, bleibt weiter dran, lasst den Redaktionsplan nicht schludern und haltet euch auf dem Laufenden, was Trends angeht,

Wenn es einfach nicht laufen will und ihr es alleine oder ohne „Strategie Trainer“ versucht habt, dann sagt nicht einfach, Social Media funktioniert in eurem Bereich nicht. Analysiert eure Performance und findet heraus, warum Fans nicht jeden Beitrag liken, weiterteilen oder warum die Fans generell ausbleiben. Vielleicht ist es nur eine Durststrecke, vielleicht passt der Content auch einfach nicht.

Was ich sagen will ist, dass ihr sowohl wenn es positiv, als auch negativ läuft, an eine stetige Optimierung denkt und dabei das Ziel nicht aus den Augen verliert. Egal ob ihr Hilfe habt oder es alleine probiert, ihr müsst am Ball bleiben und fleißig nach Trends recherchieren. Die Zielsetzung und somit die Strategie stimmt, wenn ihr sie nach dem SMART Prinzip entwickelt habt, vielleicht ist nur die Taktik nicht richtig. Nach dem Spiel ist also vor dem Spiel.

Saisonabschluss – jetzt kommt die Evaluierung

Je nach Zielsetzung: Meisterschaft, Klassenerhalt oder Etablierung in den oberen Rängen, wisst ihr, ob ihr erfolgreich ward. Denn wenn ihr das Ziel nicht erreicht habt, dann ward ihr auch nicht erfolgreich – so einfach und so gemein ist das schließlich. Nach der Saison gilt es zu analysieren, was schief gelaufen ist. Gab es viele Verletzte oder zu wenig Training, habt ihr eure Ziele zu hoch gesteckt? Vielleicht hat es einfach nicht sollen sein, aber das heißt nicht, dass ihr es nächste Saison nicht schafft.

So ist es dann auch bei dem Einsatz von Social Media im Unternehmen.

Erfolg durch Social Media kommt dann, wenn das Publikum zufrieden ist

Erfolg ist, wenn dein Publikum dich liebt

Ihr habt euer Ziel im Social Web im besten Falle SMART formuliert. Seid ihr am Zeitpunkt der Evaluierung angekommen, dann analysiert, ob ihr das Ziel erreicht habt. Die Statistiken der sozialen Netzwerke oder eures Blogs zeigen es euch. Auch die eigene Entwicklung von Kennzahlen habt ihr vielleicht vorgenommen und regelmäßig kontrolliert. Nun stellt ihr fest, dass alles prima geklappt hat und ihr bei eurem Ziel angekommen seid – bravo! Ihr könnt euch freuen. Seid ihr mit Facebook gestartet und alles ist toll gelaufen, dann könnte für die nächste Zielsetzung ein weiteres Netzwerk interessant sein.

Es kann aber auch anders sein. ihr habt euer Ziel nicht erreicht, die Community interagiert nicht, Fans springen ab oder die Anzahl der Follower will einfach nicht steigen. Ihr seid enttäuscht. Spätestens jetzt müsst ihr euch fragen, ob ihr genug Zeit und Geld in sauber aufbereiteten Content gesteckt habt, ob ihr selbst eure Beiträge gut gefunden und geteilt hättet und ob ihr überhaupt klargemacht habt, warum man euch auf Facebook & Co. folgen sollte. Eure Strategie kann auch die falsche gewesen sein oder ihr habt schlicht ein falsches soziales Netzwerk ausgewählt. Vielleicht passt Twitter nicht zu eurem Unternehmen, dann überlegt euch eine neue Strategie und denkt dabei an die SMART-Regel. Mit einem anderen Netzwerk klappt es vielleicht viel besser.

Volleyball hat mir immer viel Spaß bereitet, aber am besten war es, wenn man ein Spiel gewonnen hat und die spannendsten Spiele, bis zum 5. Satz, waren die Besten (wenn auch am anstrengendsten).

Wenn wir ehrlich sind macht Erfolg in allen Bereichen Spaß. Darum geht es auch beim Social Media. Wenn ihr keinen Erfolg habt, bringt es euch

  1. keinen Spaß und
  2. ist es schädlich für euer Unternehmen.

Erfolgreich sein beim Sport macht genauso Spaß wie erfolgreich sein beim Einsatz von Social Media.

Was meint ihr dazu, passt der Vergleich? Ab welchem Punkt habt ihr so richtig Spaß beim Einsatz von Social Media gehabt? Schreibt es mir in die Kommentare, ich bin total gespannt.

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