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9. März 2016 um 9:43 Uhr

Kennt ihr die neuen Begriffe aus dem digitalen Marketing?

Kennt ihr die neuen Begriffe aus dem digitalen Marketing?

Social Media, Industrie 4.0, Mobile Payment und Internet der Dinge. Das sind alles Wörter aus dem digitalen Marketing, die von Journalisten, Experten im digitalen Marketing oder der Politik „durchs Dorf getrieben“ werden. Diese Personen wissen oftmals, was sie bedeuten. Aber versteht sie auch der  durchschnittliche Verbraucher? Das ist in der Regel gar nicht der Fall. Auch Agenturen, wie wir eine sind, erleben das tagtäglich. Vor allem wenn es keinen Content-,Social-, oder Online Marketing Manager im Unternehmen gibt, müssen wir uns bei der Kommunikation anpassen.

In der kleinen Studie von EMNIDbusse wurden 1003 Leute aus allen Altersklassen befragt, ob sie folgende Begriffe beschreiben können, ob sie dem Namen nach bekannt oder völlig unbekannt sind: Social Media, Smart Home, Mobile Payment, Ad Blocker, Tweets und Retweets, Connected Cars, Connected Consumer, Big Data, Phablet, Industrie 4.0, Convertibles, Internet der Dinge, mCommerce, Wearables. Im Durchschnitt waren diese Wörter völlig unbekannt. Am ehesten konnten noch Social Media, Smart Home und Mobile Payment erklärt werden und das auch eher bei den unter 30 Jährigen.

Bekanntheit der Digital Marketing Begriffe

 

freiSigns kleines Digital Marketing Glossar

Deswegen nutze ich in diesem Blogbeitrag die Möglichkeit, euch die Begriffe zu erklären. Ich danke der kleinen Studie für die Inspiration.

Ad Blocker:

Es handelt sich dabei um kleine Applikationen von Web Browsern oder sogenannten Extensions (Erweiterungen), die Werbung auf Websites blockieren. Das können zum Beispiel Banner oder Popups sein, die der User nicht gezeigt bekommen möchte. Wie ihr sie installiert, erfahrt ihr hier.

Big Data:

Dies ist ein allgemeiner Begriff, um eine große Menge an Daten, die unstrukturiert und vom Unternehmen selbst produziert sind, zu beschreiben. Viele Informationen sind zu analysieren, da sie entscheidend sein können, um User- und Kundenverhalten zu entdecken. Mithilfe dieser Informationen können neue Geschäftsstrategien implementiert werden.

Connected Cars:

Connected Cars sind Autos mit Internetzugang. Sie haben zum Beispiel WLAN und der Fahrer wird über Unfälle oder zu schnelles Fahren informiert.

Connected Consumer:

Ins Deutsche übersetzt wäre wohl „vernetzter Käufer“ ein einfach zu verstehender Begriff. Der heutige Käufer ist über die verschiedenen Geräte (Tablet, Smartphone & Desktop PC) und Online Kanäle vernetzt und beschafft sich so umfassend Informationen.

Convertibles:

Bei einem Convertible handelt es sich um einen Laptop, der sich auch in ein Tablet verwandeln lässt. Dies geschieht durch Klick-,Dreh-,Klapp-, oder Schiebefunktionen.

Industrie 4.0:

Auch die Industrie digitalisiert sich. In der Produktion wird mit modernen Informations- und Kommunikationstechniken gearbeitet, der Kunde ist dabei Teil der Wertschöpfungskette und wird mehr und mehr direkt einbezogen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat deshalb das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 ausgerufen.

Internet der Dinge:

Mit „Internet der Dinge“ meint man die Vernetzung von Dingen miteinander über das Internet. Nicht nur wir als Menschen sind miteinander verbunden, auch unser Auto mit unserem Licht im Haus oder der Kühlschrank mit dem Smartphone. Alles ist dabei möglich, Hauptsache es gibt WLAN.

mCommerce:

Auch MobileCommerce. eCommerce ist der elektronische Handel über das Internet, mCommerce setzt auf den Handel über mobile Endgeräte, ist also eine genauere Ausrichtung des eCommerce.

Mobile Payment:

Es handelt sich hier um das bargeldlose Zahlen mit dem Smartphone. Apple, Samsung und Co haben da einiges vor.

Phablet:

Ein Phablet ist ein großes Smartphone mit einer Bildschirmdiagonalen von fünf bis sieben Zoll. Diese Smartphones sind fast so groß wie Tablets, deswegen setzt sich das Wort aus „Phone“ und „Tablet“ zusammen.

Smart Home:

Smart Phone gehört ebenfalls zum Internet der Dinge. Um Arbeitsabläufe zu erleichtern und schnellere Erholung zu schaffen, sind Geräte im eigenen Haus über Internet miteinander verbunden. Auch die Themen effizientere Energienutzung, Sicherheit und Lebensqualität gehören dazu. Es geht vor allem darum, Geräte im Haus fernsteuern zu können.

Social Media:

Zu Deutsch auch soziale Medien. Sie dienen der sozialen Verknüpfung von Internetnutzern und der Kommunikation, sowie Kooperation. Oftmals sind sie verbunden mit einer Profildarstellung, mit der Nutzer sich selbst vorstellen. Oftmals werden die sozialen Medien mit den sozialen Netzwerken gleichgesetzt, aber dabei fehlen zum Beispiel die Blogs (sogenannte Internettagebücher, wie dieser hier).

Tweets & Retweets:

Tweets und Retweets bei Twitter

Diese Begriffe kommen im sozialen Netzwerk oder Kurzmitteilungsdienst Twitter vor. Hier ist das Profil sehr kurz gehalten. Die Statusmeldungen heißen Tweets und wenn diese von anderen weitergeteilt werden, dann handelt es sich dabei um Retweets. Twitter ist ein reichweitenstarkes Netzwerk, das die Hashtags (#) berühmt gemacht hat.

Wearables:

Dabei handelt es sich um kleine Computertechnologien, die man direkt am Körper trägt, wie zum Beispiel am Arm oder am Kopf. Sie unterstützen den Nutzer in der realen Welt, z.B. weil er sein Smartphone nicht jedes Mal für Neuigkeiten herauskramen muss, sondern diese auf die Uhr geschickt bekommt (Smart Watch).

 

Begriffe aus dem Marketing und Design haben wir im frogblock schon einmal beleuchtet und zwar im Beitrag: Kuriose Begriffe aus Marketing und Design.

Was ist nun mit euch, habt ihr die Begriffe vor unserem Glossar gekannt oder vielleicht schon einmal gehört? Was würdet ihr euch in Zukunft von Digital Marketing Experten wünschen, wie sie mit neuen Begriffen aus ihrer Sphäre umgehen?

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