4. September 2015 um 12:43 Uhr

Google Cardboard

Google Cardboard

Der Gedanke an eine vollwertige VR-Brille für kleines Geld gegenüber den großen und bekannten Konkurrenten für mehrere hundert Euro ist sehr attraktiv. Im Folgenden werde ich ein wenig auf das Projekt „Cardboard“ von Google eingehen.

Die Brille besteht lediglich aus ein wenig Pappe und zwei Linsen – mehr ist nicht nötig, um den 3D-Raumeffekt mithilfe des eigenen Smartphones zu erzeugen. „Cardboard“ gibt es direkt als Google Version oder von Drittanbietern. Wir haben uns für das Modell „Mr. Cardboard“ entschieden, welches im Internet für knapp 20 Euro zu haben ist. Unterschiede zwischen den Modellen gibt es vor allem im Aussehen.

Nachdem man die App „Cardboard“ heruntergeladen und den Zusammenbau der Brille abgeschlossen hat, wird auf der einen Seite der Brille ein QR-Code interessant. Dieser bewirkt, nachdem man ihn eingescannt hat, dass die optimalen Einstellungen für das jeweilige Cardboard vorgenommen werden. Das Handy (welches in unserem Fall ein 5 Zoll großes Display hat) wird in die aufgeklappte Brille eingelegt und die Brille anschließend zugeklappt. Ein Klettpunkt fixiert das ganze Konstrukt.

 

Carodboard

 

Die Cardboard App von Google bietet außer einem kurzen Tutorial zur Benutzung sowie ein paar Beispielen nichts Nennenswertes. Interessanter wird es bei Apps von Drittanbietern wie „VR Roller Coaster“ oder „Jurassic Dino VR“. Diese zeigen, wie die Namen schon sagen, Szenarien einer Achterbahnfahrt oder einer Dino-Exkursion. Beide Apps haben keinen wirklichen Mehrwert, zeigen allerdings, welches Potenzial in diesem Projekt steckt. Es ist erstaunlich, wie real diese VR-Welt bereits jetzt, im Anfangsstadium, wirkt.

 

Google Cardboard

 

Die Apps erzeugen immer zwei nebeneinander liegende Bilder auf dem Handy, welche für den Stereoskopischen Effekt sorgen – ähnlich wie im Kino mit einer 3D-Brille. In die Richtung, in die man sich mit dem Kopf bewegt, blickt man auch in die virtuelle Welt. Diese VR-Brille funktioniert freilich nur mit einem modernen Smartphone, welches auch die entsprechenden Voraussetzungen wie ein 4 bis 6 Zoll großes Display hat und über die Leistung verfügt, dieses VR-Bild zu berechnen, ohne das störende Ruckler auftreten. Getestet haben wir es hier auf einem iPhone 6 und einem Galaxy S4, mit beiden Geräten lief es gleichermaßen gut.

Für einen Einblick ins Thema und für einen kleinen Spaß mit der Familie oder Freunden ist diese Brille meiner Meinung nach ihr Geld absolut wert und sorgte auch hier in der Agentur für Erstaunen und Verwunderung.

 

Google Cardboard nutzen

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