28. April 2016 um 15:08 Uhr

Blogparade: Twitter und ich

Blogparade: Twitter und ich

Twitter ist zehn Jahre geworden, für ein soziales Netzwerk ein starkes Alter. Schön, dass Brandwatch anlässlich dieses großartigen Tags eine Blogparade zum Thema Twitter und ich (#TwitterundIch) ausruft. Worum es geht? Wir Twitter-Liebhaber sollen erzählen, wie uns das Netzwerk privat oder beruflich bereichert.

Ich betreue sozusagen gleich zwei Twitter-Kanäle, einmal meinen eigenen privaten Account zum Thema Blogging, Online Marketing, Social Media und Reisen und dann betreue ich auch noch den Twitter-Account von freiSign, der seit Anfang des Jahres befeuert wird. Hier zwitschere ich über alles, was eine Werbeagentur so interessiert: Werbung, Online Marketing, Content, Apps, Social Media, Video. Alles Themen, die unsere Agentur betreffen und wo wir immer up-to-date sein möchten.

 

Was macht Twitter so einzigartig für dich?

Da wären wir auch schon beim Thema. Wenn ich wissen will, was es bei den oben genannten Themen Neues gibt, dann schaue ich einfach auf Twitter, dazu recherchiere ich Hashtags oder scrolle durch den Feed. Dort folge ich sowohl mit meinem privaten Account als auch mit dem freiSign-Account den Meinungsführern unserer Branche, den sogenannten Influencern. Sie sehen nicht nur Trends als erste, nein sie sorgen dafür, dass es überhaupt neue Trends gibt. Twitter ist für mich einzigartig, weil man durch kein anderes Netzwerk so schnell und unkompliziert mit Leuten in Kontakt kommt und sich austauschen kann. Twitter und ich, das ist vor allem netzwerken. Mit 140 Zeichen seine Meinung zu äußern ist gar nicht so leicht, macht Twitter aber EINZIGARTIG.

 

Wie bist du auf Twitter gestoßen?

Im Jahr 2012 war ich für ein Auslandspraktikum in Los Angeles und kam dort das erste Mal mit Tools wie Google Analytics oder Google Adwords in Berührung. Von Online Marketing hatte ich vorher nur mal so gehört und bei Facebook war ich zu dem Zeitpunkt auch noch nicht lange. Ich kam mit Kollegen ins Gespräch über Social Media und sagte, dass mir das Thema sehr gefällt. Und dann hieß es „Anna, you have to be on Twitter“.

Damals wusste ich absolut nicht, was es damit auf sich hatte, aber meine Kollegen rieten mir damit zu starten. Schließlich wollte ich in der Branche bleiben und daher müsse ich mich damit auskennen.

Gesagt, getan, damals noch kein Plan – heute total verliebt. Richtig gestartet bin ich mit regelmäßigen Tweets aber erst ein bis zwei Jahre später.

 

Was sind deine Lieblingsfeatures und für was nutzt du Twitter?

Ich könnte mit beiden Accounts noch weitaus mehr machen, deswegen behaupte ich mal nicht so sehr viele Features anzuwenden. Hashtags zu setzenTwitter Vogel ist für Twitter essentiell und nicht der Rede wert. Wenn mir beim Fernsehen langweilig ist, weil gerade Werbung ist, oder wenn ich in der Bahn sitze, dann schaue ich, was mein Feed so hergibt oder welche Hashtags gerade durch die Decke schießen. Sehr witzig finde ich solche zu Germanys Next Topmodel.

Wenn es um freiSign geht, dann nutze ich Twitter vor allem zum Netzwerk- und Reputationsaufbau. Da wir regelmäßig bloggen, möchten wir unsere Inhalte auch konsumiert wissen. Mit Twitter kann man eine Menge Leute aus der Branche erreichen.

Außerdem nutze ich Twitter privat, wie auch beruflich, um Trends frühzeitig zu erkennen. Wenn Facebook, Google und Co. etwas am Algorithmus oder die Richtlinien ändern, dann müssen wir es selbst schnellstmöglich wissen, um vor allem unsere Kunden up-to-date zu halten.

 

Wie hat sich dein Leben, beruflich und/oder privat seitdem verändert?

Vielen Leuten folge ich gerne auf Twitter, weil sie coole Sachen machen, frech und intelligent kommunizieren oder Inhalte für jedermann verständlich herüberbringen und mich motivieren.

Mein Leben hat sich durch Twitter geändert, weil ich den ein oder anderen Zwitscherfreund auch einmal persönlich live und in Farbe getroffen habe. Sowohl privat als auch beruflich bin ich immer unterwegs und bei entsprechenden Events, wo man sich dann eben mit besagten Leuten auf einen Kaffee trifft. Aus vielen Twitterbekanntschaften sind engere Bekanntschaften geworden.

 

Konntest du vielleicht ganz besondere Kontakte knüpfen oder hast eine witzige Geschichte auf Lager?

Viele Twitter Stars aus dem Bereich Content Marketing, Social Media oder Blogging sind auch nur Menschen und freuen sich, wenn man sie einfach mal anspricht. Das habe ich gemerkt, weil ich einfach meinen Mut zusammengenommen habe und den ein oder anderen angesprochen habe. Mein Tipp also: tausende Follower heißt nicht, dass jemand abgehoben ist oder gar mit dem Fußvolk nicht mehr spricht. 🙂

Nutzt ihr Twitter und wenn ja wofür? Erzählt es mir in den Kommentaren, ich bin schon sehr gespannt. Nennt gerne eure Twitter Namen, freiSign folgt euch dann zu den Themen Content Marketing, Online Marketing, Social Media, Apps, Video und Blogging.

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4 Kommentare bei “Blogparade: Twitter und ich

  1. Dear Anna,

    Keep strong with courage and please continue educating people on the importance of humane communication. It can be very easy to forget that there is a person with whom we are tweeting on the other side of the interface. Your reminder is lovely. Thank you.

    #HappyHashtagging,
    Kristin, @RiteTag Community Dev

    1. Anna Franzen Anna Franzen sagt:

      Hi Kristin,
      thank you for your warm words, I really appreciate them. How did you get a translation?
      Best regards
      Anna

  2. Twitter ist für Informationsquelle und die Möglichkeit, mit Kollegen kurz und knapp auszutauschen. Twitter macht mir mehr Spaß als Facebook und Co. Twitter ist schnelllebig und ich kann auf Events andere Meinungen mitbekommen.

    Auch ich habe an der Blogparade teilgenommen und habe alles ausführlich unter http://blog.ks-fotografie.net/?s=twitter beschrieben

    1. Anna Franzen Anna Franzen sagt:

      Lieber Karsten,
      bitte entschuldige, dass wir deinen Kommentar jetzt erst freischalten. Er ist uns ein bisschen untergegangen. 🙁
      Twitter nutze ich jetzt auch richtig gerne zur Kommunikation mit Kollegen aus dem Netz. Früher war ich diesbezüglich mehr auf Google+ unterwegs, aber das hat sich geändert. Wie witzig es ist andere Meinungen auf Twitter während eines Events zu lesen, ist mir auch aufgefallen. Gerade auf der re:publica kam ich das ein oder andere Mal zum schmunzeln.
      Danke für die Verlinkung deines Beitrags und die kritischen Worte auch ohne soziale Netzwerke (über)leben zu können. Ich habe auch gemerkt, dass ich das ganz gut kann. Vielleicht werde ich mal einen Urlaub komplett ohne Internet machen…
      Beste Grüße
      Anna

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