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15. Januar 2016 um 10:34 Uhr

5 Tools, die den Arbeitsalltag erleichtern

5 Tools, die den Arbeitsalltag erleichtern

Im frogblock schreiben Mitarbeiter der freiSign Werbeagentur über Themen, Tools und Marketingtrends, die sie in ihrem täglichen Job betreffen. Im Rahmen der Toolparade vom Zielbar Blog, die als Blogparade ausgerufen wurde, möchte ich als Online Marketing Managerin und private Reisebloggerin gerne meine Lieblingstools vorstellen, die mir den Arbeitsalltag erleichtern. Damit hoffe ich euch als Einsteiger ins Online-Business und unseren Kunden zu helfen, sich in den Sozialen Medien zurechtzufinden und Infos besser abzuspeichern. Meine Lieblingstools können sowohl auf dem Smartphone, als auf auch dem Desktop PC verwendet werden.

 

1. Pocket – da ist ein interessanter Beitrag, aber ich habe gerade keine Zeit ihn zu lesen

Es passiert fast jeden Tag, dass mir beim Scrawlen durch die Netzwerke Beiträge auffallen über Themen, die mich persönlich berühren oder für die Arbeit interessant sein könnten, für die mir aber gerade die Zeit fehlt. Dann packe ich diese Links einfach in meine Pocket. Was das genau ist? Es handelt sich dabei um eine Extension im Chrome oder Mozilla Firefox Browser, die alle Formen von Links, wie ein Lesezeichen, abspeichert. Aber die Pocket ist viel mehr. Ich kann jedem Beitrag Tags zuordnen, unter denen ich ihn schneller wiederfinde, und kann Beiträge archivieren, als Favoriten setzen oder wieder löschen. Durch die Extension, über die man eingeloggt ist, habe ich von jedem Rechner Zugriff auf die gespeicherten Links. Noch viel besser ist aber die App. Sobald ich Links auf dem Desktop speichere, sind diese auch auf meiner Pocket App auf dem Smartphone und Tablet abrufbar und natürlich auch umgekehrt. Und jetzt kommt der Clou: durch die App kann ich die Beiträge sogar offline lesen, ich muss nur einmal über Wifi oder mobile Daten aktualisieren. Wenn ich dann zum Beispiel im Zug sitze, kann ich die Beiträge wie ein Buch lesen.

 

2. Feedly – immer über neue Beiträge informiert sein

Es haben sich einige Blogs angehäuft, die ihr gerne lest, aber für den Newsletter möchtet ihr euch nicht anmelden. Wie also schnell und einfach erfahren, wann es neue Beiträge gibt? Ich nutze dazu die App Feedly. Man kann Sammlungen (Collections) zu den verschiedenen Themen anlegen und dort Feeds von euren Lieblingsblogs hinzufügen. Am PC loggt ihr euch dann einfach über einen Browser ein oder installiert eine Extension für den Browser. Diese wird in Form eines kleinen grauen Buttons unten rechts auf der jeweiligen Seite im Browser angezeigt. Als App habe ich Feedly natürlich auch auf meinem Smartphone, um zu Hause bequem in den Werbezeiten zwischen meinen Lieblingsfilmen- und Serien den ein oder anderen Beitrag lesen zu können. Schön finde ich, dass das Widget dabei auch die Titelbilder anzeigt, so wird man noch mehr zum Lesen angeregt.

 

3. Crowdfire – so behalte ich den Überblick über meine Follower

Als Blogger schreibt man nicht einfach nur Texte, man ist gleichzeitig SEO-Spezialist und Social Media- und Communitymanager. Gerade letzteres kann sehr viel Zeit kosten. In welchen Netzwerken will ich unterwegs sein und wer folgt mir über welches Netzwerk? Crowdfire ist hier ein sinnvolles Tool. Diese App, die sowohl über einen Web Browser als auch als App auf dem Smartphone funktioniert (wie Feedly) unterstützt euch bei der Verwaltung eurer Follower bei Twitter und Instagram. Mir war das Tool auch lange Zeit nicht bekannt, doch der Beitrag Tool-Tipp für Twitter: Followerverwaltung mit Crowdfire von Tina Gallinaro (Socialmedia Extrawerbung) hat mich überzeugt. Man geht einfach auf die Crowdfire Seite, loggt sich mit seinem Instagram oder Twitter Account ein und kann dann anfangen, seine Follower „zu bearbeiten“. Ihr bekommt den neusten Follower und die neusten Unfollower (also solche, die euch nicht mehr folgen) angezeigt. So erfahrt ihr, welche Accounts wirklich für euch interessant sind oder welche einfach nur auf Reichweitenaufbau aus sind. Außerdem könnt ihr eure Follower bei Twitter auf Listen setzen. Falls du trotzdem Accounts folgen möchtest, obwohl diese sich für dich nicht interessieren, kannst du sie auf die Whitelist setzen. Falls Accounts euch immer mal wieder folgen und dann wieder entfolgen, könnt ihr sie auf die Blacklist setzen. So werden sie dir in der Crowdfire App nicht immer als „Recent Follower“ oder „Recent Unfollower“ angezeigt. Mehr Tipps und Tricks auch zur bezahlten Version gibt es im oben verlinkten Beitrag von Tina Gallinaro.

 

4. Facebook Seitenmanager App – ganz bequem von unterwegs aus posten

Was gäbe ich ohne die Seitenmanager App wenn ich unterwegs bin? Bilder von meinen Reisen posten und dabei alle Funktionen voll umfänglich nutzen können, wie auch bei Facebook im Browser, ist echt eine komfortable Sache. Text, Foto, Video, Veranstaltung – alle Formen der Statusmeldungen sind vorhanden. Die Statistiken werden auch vereinfacht dargestellt. Um den Überblick bei Kommentaren, Erwähnungen und Likes zu behalten werden diese als Benachrichtigungen angezeigt und wenn ihr die Einstellung vorgenommen habt, dann werdet ihr auch per Push-up direkt informiert. So könnt ihr schnell reagieren, wenn ihr mal gerade auf Messen seid, im Urlaub oder zu Hause. Auch Nachrichten können direkt und bequem in der App beantwortet werden. So habe ich die Möglichkeit, auch für unsere freiSign-Fans da zu sein. Aber natürlich muss ich auch einmal schlafen.

 

5. Canva – Design für Nicht-Grafiker

Dieses Tool begnet mir auch im Blogger Alltag immer mal wieder. Ich habe keine kreative Ausbildung als Grafikdesignerin oder Mediengestalterin absolviert und trotzdem möchte ich in meinem eigenen Blog und auch in den sozialen Netzwerken optisch aufpeppep. Dabei unterstützt mich Canva wunderbar. Canva nutze ich grundsätzlich über den PC in einem Web Browser, einfach wegen des größeren Bildes. Bilder mit Text versehen, Grafiken bauen, digitale Grußkarten kreieren, all das geht mit Canva und noch mehr: der frogblock hat sich bereits mit diesem Tool im Beitrag Was kann Canva? befasst. Als Mitarbeiterin einer Werbeagentur behaupte ich natürlich nicht, dass Canva die Arbeit eines Grafikdesigners übernehmen kann. Es ist vielmehr für diejenigen unter uns als Unterstützung zu verstehen, die nicht mit Photoshop und InDesign arbeiten können.

 

Fazit

Meine Lieblingstools sind mir in verschiedenen Bereichen meines Jobs behilflich und unterstützen mich vor allem in der Organisation. Wenn ihr immer auf der Suche nach neusten Trends seid oder euch Informationen schnell zugreifbar machen wollt, dann rate ich zu Pocket. Bildergrößen der sozialen Netzwerke sind zum Beispiel eine Form von Beitrag, die ihr als Favorit dort setzen und entsprechend taggen könnt. Lest ihr privat gerne Lifestyle Blogs und wollt über die neusten Beiträge schnell Bescheid bekommen, ohne euch für Newsletter anzumelden, dann rate ich zu Feedly. Seid ihr bei Twitter und Instagram unterwegs und habt eine große Followergemeinde, dann ist Crowdfire ein hilfreiches Tool. Als Online oder Social Media Manager betreut ihr Facebookseiten, dann installiert die Facebook Seitenmanager Appauf eurem Smartphone, um von überall posten zu können. Last but not least empfehle ich euch Canva, wenn ihr Bilder und Grafiken für Blogs oder Social Media zusammenstellen wollt und keine eigenen Mediengestalter oder Agenturen zur Hilfe habt.

Was sind eure Lieblingstools oder Apps, die euch im Alltag helfen? Wie organisiert ihr euch in der digitalen Welt?

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7 Kommentare bei “5 Tools, die den Arbeitsalltag erleichtern

  1. Tina sagt:

    Hallo Anna , ein toller Beitrag zur Toolparade.
    Vielen Dank auch die Erwähnung zu meinem Beitrag mit Crowdfire, ich sehe du bist mindestens genauso begeistert wie ich von Crowdfire 🙂
    LG Tina

    1. Anna Franzen Anna Franzen sagt:

      Hallo liebe Tina,

      danke für die Blumen. Schau dich ruhig ein wenig um, im frogblock sprechen wir verschiedene Themen an.
      Crowdfire ist schon echt ein cooles Tool. Nutzt du es auch auf dem Smartphone und benutzt du die freie oder bezahlte Variante?

      Liebe Grüße
      Anna

      1. Tina sagt:

        Hi Anna, ich nutze die kostenlose Version und dann auch nur am PC .. Aber ich überlege auf die Bezahlversion umzusteigen, da dieses Tool wirklich mehr als genial ist 🙂
        LG Tina

        1. Anna Franzen Anna Franzen sagt:

          Hi Tina,
          dann bin ich sehr auf dein Feedback gespannt. 🙂
          Liebe Grüße und noch einen schönen Freitag

  2. Jutta Beyer sagt:

    Hallo Anna,

    nützliche Tools, die ich auch im Einsatz habe, Canva sogar sehr oft. Die Seitenmanager-App finde ich auch super, so ist man auch mobil flexibel. Leider hakt sie bei mir öfter, deshalb nutze ich sie wenig sondern agiere meist vom PC wenn möglich.

    LG Jutta

    1. Anna Franzen Anna Franzen sagt:

      Hallo Jutta,
      auch bei hakt die Seitenmanager App manchmal, aber wenn ich dann zurückgehe komme ich doch auf den Beitrag oder die Likes. Canva ist für uns nicht-grafisch-ausgebildeten Menschen natürlich das optimale Tool und bin gespannt, wann die Photoshop Freaks es nutzen. 🙂
      Liebe Grüße
      Anna

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